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Praxisbeispiel

Kombination Transferagentur/Transfergesellschaft

Ausgangsituation

In einem großen Handelsunternehmen wurde die Unternehmenszentrale in eine räumlich weit entfernte Region verlagert. Betroffen waren einige Hundert der unterschiedlichsten Arbeitsplätze: von einfacheren Tätigkeiten über Fachkräfte bis hin zu leitenden Führungskräften. Viele Mitarbeiter konnten diesen Wechsel aus persönlichen Gründen nicht mitvollziehen. 

Maßnahmen

Im Rahmen eines von uns entwickelten Konzepts gelang es in Ergänzung bereits abgeschlossener Vereinbarungen, durch eine zeitlich deutliche Vorverlagerung der Aktivitäten eine wesentlich höhere Chance zu generieren, möglichst viele Mitarbeiter erfolgreich zu vermitteln. So wurden bereits vor Beginn des Wechsels in die Transfergesellschaft alle Maßnahmen einer Transferagentur durchgeführt und die Mitarbeiter beraten und qualifiziert.
Örtlich verwurzelte Berater, die den lokalen verdeckten Arbeitsmarkt besonders gut kennen, aber auch zusätzlich eingesetzten Spezialisten (z.B. für die Existenzgründungsberatung) sorgen für eine professionelle Unterstützung in allen Belangen der Beratung und Vermittlung.
Es gelang tatsächlich, dass viele Betroffene eine neue Stelle annehmen konnten, ohne überhaupt in die Transfergesellschaft zu wechseln. Durch die Nutzung von sog. Ruhendstellungen wurde dennoch die Transferzeit als zusätzliche Sicherheit gewonnen, da auch ein späterer Eintritt immer noch möglich ist.

Ergebnis

Obwohl die meisten Betroffenen ausschließlich im regionalen Arbeitsmarkt unterkommen wollen, konnte bereits eine erfreuliche Erfolgsquote erreicht werden. Die bisherigen Ergebnisse, aber auch das Zwischenfazit von Betriebsräten und Unternehmensleitung zeigen die Effektivität der gefundenen Maßnahmen.
Die letzten Maßnahmen werden wohl in 2014 abgeschlossen sein, bis dahin ist eine überdurchschnittliche Vermittlungsquote zu erwarten.